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Markus Heydecker, Sculpteur: METAMORPHOSE

Meine Arbeiten beschreibe ich selber so: sie sind abstrakt, oft Abstraktionen von menschlichen oder tierischen Körpern oder spezielle Bewegungen oder Gesten davon. Manchmal organische Abstraktionen oder auch nur Skulpturen in abstrakter Form, die für sich sprechen.

Bei einer naturalistischen oder realistischen Skulptur wird dem Betrachter vorgeschrieben, was er zu sehen hat. Das ist bei meinen Werken nicht der Fall. Zum Beispiel einen Menschen, eine Pflanze, ein Tier oder einen Gegenstand darzustellen, ist nicht das, was mich bei meiner Arbeit interessiert. Ich möchte nicht nochmals das abbilden, was es schon gibt. Was mich anspricht ist eine Bewegung, eine Geste oder Gebärde. Paul Klee hat mal gesagt, „Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar“. Diese Aussage finde ich treffend, und in diesem Sinne lasse ich meine Skulpturen entstehen.

Meine Werke sollen den Betrachter anregen. Er soll sich auf seine eigene Wahrnehmung, seine Fantasie und seine Emotionen einlassen können. Meine Werke bleiben meist offen und können in den Gedanken und Fantasien des Betrachters noch wandelbar sein. Darum erscheinen für mich die Skulpturen noch nicht fertig und haben so einen Ausdruck von Freiheit.

www.markusheydecker.ch